fatagaga – Traumflug

Das Video „Über das Betreten der Traumschleuse“ stammt aus dem Jahr 1989, war ohne Ton und wurde vom Publikum des Akademierundgangs weitgehend betreten aufgenommen … auf Tischen fanden sich dazu passend schamanistische Fetische und an den Wänden Traumskizzen, mit links stenografiert … Die Musik ist 2009 entstanden und klingt wie das Zeug, das ich 1996 gemacht habe, nur besser, dank Ableton … zusammengemorpht habe ich es gerade eben … fröhliches Decadenhopping also, for you pleasure!

Undead

ENDLICH FREIGEGEBEN!!!

Nobs Nietzsche – undead or alive

Eigentliche zu schade, um nie veröffentlicht worden zu sein. Warum also nicht verschenken? Die besten Nobs Nietzsche Songs wurden zusammengestellt und können hier frei runtergeladen werden.
Und für die, die gerne Hardcopies mit liebevoll gemachtem Cover sammeln und denen 128-kHZ-mp3 nicht gut genug klingen:
Die Best of erscheint als smarte Slimcase-Edition für den kleinen Geldbeutel. (Einzel, in LP-Länge oder als BOX, mit 3 CDs).

audio preview gibt es auch @ mySpace

DROM-red

Empfehlung an alle Besitzer der Cassette oder der CD-R „DROM – Red „:
Sorgfältig verwaren!
Diese schätzungsweise 20 Tonträger werden im Zuge des kometenhaften Aufstiegs von Satori Hype Records einmal hohe Sammlerpreise erzielen.
Aufgrund interner Gründe (!) liegt eine Neuveröffentlichung an.
DROM-Red war ja bislang keine Veröffentlichung, sondern eher eine Geheimhaltung. (siehe oben)
Das soll sich jetzt ändern.
Neue Tracklist, neues Glück!

fatagaga – Vier Erleuchtete Gitarren

Das ursprüngliche fatagaga-Projekt, 1992: Siggi Becker , Stefan Zöllner , Rainer Schütz, Thomas Kallweit

Story: die Geburt von „fatagaga“

(1987)
Zusammen mit dem damaligen Hausnachbarn Siegfried Becker (seineszeichnes: unbezahlter Trendforscher und unablässiger Gitarrenprobant, heute: www.siggibecker.de) entdeckt Zöllner eine Möglichkeit, wahrhaft kranke Sounds zu erzeugen. Man nehme eine halbakustische Gitarre, deren Saiten extrem „schlabberig“ heruntergestimmt sind, einen Gitarren-Amp, den man stummschalten und über ein lineout mit dem taperecorder verbinden kann. Man stelle die Lautstärke auf Maximum! Die Gitarre liegt auf einem Tisch und wird mit diversen Gegenständen vorsichtig oder brüsk manipuliert. Es werden 4 Spuren eingespielt.

Die Bandbreite an feinzisselierten bis brachial-eruptiven Industrialsounds, die sich aus diesem Setting ergibt, ist beachtlich. In schneller Folge nehmen Zöllner und Becker eine ganze Reihe von Tracks auf. Es wird dabei (in Kenntnis der Arbeit von Derek Bailey, Henry Kaiser, Hans Reichel und anderen) großen Wert auf hellwache Improvisation gelegt.

(1990)
In einem Gespräch mit dem Düsseldorfer Musiker Thomas Kallweit stellt sich heraus, daß dieser in etwa zeitgleich (ohne von den Zöllner/Becker-Experimenten zu wissen) ebenfalls Aufnamen mit verstimmten Gitarren gemacht hat. Zöllner bringt die Idee ins Spiel, das Ganze als quadrophone Performance auszuarbeiten. Es braucht nur einen vierten Gitarrist, den man nicht lange suchen muß: Rainer Schütz benutzt die Gitarre (auch im Rockkontext) sowieso als rein ekstatische Lärmquelle. Et Voila: das Kind bekommt den Namen “ fatagaga “ was auf Max Ernst und Hans Arps gemeinsame dadaistische Collagen verweist („fabriquation des tableaux gasometriques garantis“) und fertig ist die Supergroup. Das Quartett brilliert mit diversen Live-auftritten, bis „musikalisch Differenzen“ zum Split führen…

(1992)
fatagaga bleibt der Projektname für alle Aktivitäten von Stefan Zöllner

Stefan Zöllner, 22.04.04

< back to "true stories"